Granatapfelsaft-Comic

Nachdem ich Ende März 2016 den ersten Beitrag zu diesem Comic geschrieben habe – hier endlich die fertige Version!
Den nötigen Motivationspush habe ich vom Münchner Comicverein Comicaze bekommen, wo ich Mitglied geworden bin. Mein Comic sollte ursprünglich in ihrem Kostenlos-Heft „Reiß-di-zamm“ erscheinen. Das Heft wird allerdings wegen Corona nur digital auf der Website erscheinen, jede Woche ein neuer Comic. Ich weiß nicht, wann meiner dran ist. Deshalb hier schonmal die finale Version.
Einen „Stil“ habe ich nach vielen Überarbeitungen der Figuren auch endlich gefunden. Dabei habe ich gemerkt, dass die unausgegorenen Figuren mich am meisten daran gehindert haben, den Comic endlich zu zeichnen. Als sie dann fertig waren und damit auch der Humor festgelegt war, ging es ganz leicht. Dazu hat auch die Pointe „Reiß-di-zamm“ sehr geholfen.

Inktober

Diesen Oktober habe ich mir einen Ruck gegeben und beschlossen, beim Inktober mitzumachen. Diese Zeichen-Challenge wurde 2009 von Jake Parker gegründet. Dieses Jahr hat er zum ersten Mal Prompts (Tagesthemen) herausgegeben, die ich allerdings erst gesehen habe, alss ich schon entscheiden hatte, Bäume zu zeichnen. Und da Prompts zur Zeit überhand nehmen (es gibt noch andere Listen), bin ich ganz froh, meine eigene Agenda zu haben.

Hatte mir eine Liste mit alten, interessanten und Lieblingsbäumen gemacht, aber wegen des kalten Wetters halte ich mich nur bedingt daran. Meist gehe ich in den Park und zeichne den ersten alten Baum, den ich erwische.
Hier eine Auswahl der ersten Woche (zum Vergrößern bitte anklicken):

Petuelpark bei Sonnenuntergang

Ab und zu ringe ich mir einen Künstlertreff à la Julia Cameron: Der Künstlerweg ab. Mit den Morgenseiten bin ich wesentlich konsequenter. Dabei sind Künstlertreffs eigentlich immer süß und bringen tatsächlich neue Einsichten:

  • Schreibblock mitnehmen um Ideen aufzuschreiben
  • Sonnenuntergänge sind ein interessantes Motiv wegen der Farben und der Hell-Dunkel-Verteilung.
  • Beleuchtete Bäume sind nachts hell.
  • Ölmalen?
  • Wäre es gut, Bilder in der Technik „trockener Pinsel in Öl auf Aquarellpapier“ nachträglich mit Aquarellfarbe zu übermalen? (siehe Engel auf Grab)
  • Nach einem Künstlertreff fühle ich mich ruhig und entspannt. -> Yoga-Ersatz?

Hier die Ausbeute in der Reihenfolge ihres Entstehens. Technik: Aquarell und schwarzer Inkpen, die ersten beiden nachträglich mit Fineliner überarbeitet. Das letzte Bild (Naß-in-Naß-Technik) ist deshalb so knallig, weil ich da vor Dunkelheit die Farben kaum noch sehen konnte.

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Aquarelle im Zoo

Gestern war ein super Zoo-Tag: Sonne, aber nicht zu heiß, ab 15 Uhr alle Wandertage-Schulklassen weg und die Tiere erholt nach einem Tag ohne Besucher infolge einer extrem seltenen außerplanmäßigen Schließung (Stromausfall).

Da ich zur Zeit öfters mit Aquarell experimentiere, habe ich mein kleines Aquarell-Skizzenbuch und den Reisefarbkasten mitgenommen. Die Nashörner sind vor Ort aquarelliert, die Kea und der Tiger haben ihre Farben erst heute am Frühstückstisch erhalten. Sie haben die Nacht in Schwarz-Weiß aber gut überstanden.

Nass-in-nass finde ich nach wie vor ungewohnt nach Jahren der Acrylmalerei, aber es lässt sich schön eine Struktur durch die ineinanderlaufenden Farben erzeugen.

 

ArtJournaling

Vor zwei Wochen habe ich ArtJournaling entdeckt – ein Trend, der schon eine Weile unbemerkt an mir vorbeigezogen ist. Im Prinzip ist es eine Mischung aus Tagebuch und Skizzenbuch, wobei es Communities gibt, die sich monatsweise verschiedenen Themen widmen und ihre Arbeiten austauschen. Viele arbeiten mit Collage, Bildtransfer und kleinem Zeug, das sie reinkleben. Meine Begeisterung hat mich gleich mal 100€ an Kunstkram und Werkzeug kaufen lassen.

Bisher male ich aber meist nur. „Musik“ ist das Thema der letzte „Season“ der Community, der ich zu Inspirationszwecken mal beigetreten bin (Getmessyartjournal.com)

Ihr seht schon, ich bin nicht sehr ordentlich 😉 Die Musik-Stücke erkennt Ihr am Text.

 

5 Tage Coffee-Sketch-Challenge

Die Architektin und Urban Sketcherin Liz Steel zeichnet oft ihren täglichen Kaffee und hat – davon inspiriert – auf Instagram zu einer fünf-Tage-Challenge eingeladen, bei der man ein Thema an fünf aufeinander folgenden Tagen zeichnet.
@lizsteelart #fivedaysketchchallenge

Ich trinke keinen Kaffee, fand aber die Idee schön und habe mit Cacao in Muckefuck experimentiert.
Erkenntnis: Zylindrische Tassen sind in Aquarell unverhältnismäßig schwerer zu malen als Schalen. Hier die Ergebnisse, die Schalen enthalten echten Cappuccino:

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Malferien im Bayerischen Wald

Eigentlich bin ich schon seit zehn Tagen zurück, aber ich habe es bisher nicht geschafft, meine Skizzen und Aquarelle aus dem Bayerischen Wald zu bearbeiten und hier zu posten. Jetzt aber!

Sie sind in einem A4-Skizzenbuch entstanden, dessen Papier eigentlich nicht für naße Arbeiten vorgesehen ist. Die Farben kommen nicht so gut raus wie auf echtem Aquarellpapier, aber ich habe immer das Gefühl, die Technik eh nicht zu beherrschen… bräuchte mal was Übung…

Zum Vergrößern anklicken 🙂

Neue Doodles

Neulich hab ich abends beim Hörbuch-Hören diese Doodles in meinem alten Skizzenbuch gemacht, als ich eigentlich dringend ins Bett hätte gehen sollen, aber mein Kunstpensum noch nicht erfüllt war. Da dachte ich, ich mache was weniger anspruchsvolles, aber sie sind doch ganz gut geworden. Welches findet ihr am besten?

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