Geinkt

Es hat echt eine Weile gedauert, die Outlines auf dem Tablet nachzuziehen. Folgende Schwierigkeiten hatte ich:

  • Stift rutscht ziemlich auf dem Tablet – ich verkrampfe mich total, um eine gerade Linie zu ziehen. Wurde gegen Ende besser.
  • Bei der Bleistift-Vorzeichnung habe ich mich an die Konturen herangetastet – jetzt muss die Linie aber genau an der richtigen Stelle sitzen.
  • Die Strichstärke variiert zu stark. Figuren im Hintergrund sollen ja einen dünneren Strich haben, aber in den letzten Bildern sind die Striche dünner als in den ersten.
  • Der Textsatz hat in Painter nicht wirklich funktioniert, weil man die Textebene nicht verschieben/drehen kann. Also alles speichern, in Gimp den Text schreiben und dann wieder in Painter die Sprechblasen zeichnen.
  • Für die Panels habe ich in keinem Programm eine Lösung gefunden, aber mit der Hand zeichnen finde ich auf Dauer nicht schön. Lineal auf dem Tablet irritiert mich total. Weitersuchen…
  • Profi-Comiczeichner erstellen sich aus ihrer Handschrift eine eigene Type – jetzt weiß ich warum. Die vorhandenen Schriften sehen nicht wirklich passend aus. In den Sprechblasen ist tatsächlich good old ComicSans – was für ein Klischee!  Aber ich fand es noch am passendsten.

Hier das Ergebnis:Granatapfelsaft_ink_text

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2 Gedanken zu “Geinkt

  1. Gimp und Painter sind okay. Aber versuch doch mal Manga Studio bzw. die Downloadversion Clip Studio Paint. Gibt es vier mal im Jahr für 12 Dollar bzw. war das die letzten Jahre immer so. So klare Outlines bekommst du in keinem anderen Programm.

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