Crazy Unicorn und der Wonderbär

Eigentlich ist Wonderbär Teil eines Duos: Crazy Unicorn ist der Gegenpart. Gestern habe ich versucht, ihn grafisch einzufangen, aber leider ist das bei Einhörnern immer schwierig. Wahrscheinlich muss man dafür echt noch Jungfrau sein. Wer männlich oder als Frau über das Alter hinaus ist, hat eben Arbeit vor sich.

Problematisch fand ich den Ausdruck: Es ist sehr von sich eingenommen, quasi eine Diva, soll aber gut als männliches Tier zu erkennen sein. Außerdem ist es launisch und grantlig. Und das Gesicht soll natürlich alle möglichen Gefühle wiedergeben können, die eine Comicfigur so erleben kann. Hier erste Skizzen:

Unicorn

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Meet Wonderbär!

Bei einem Telefonat mit meinem Bruder hat vor zwei Tagen Wonderbär das Licht der Welt erblickt. Eigentlich ist er ja schon seit Jahr und Tag unterwegs und verteilt den Frühling, wo er kann.

Wonderbär_klein

Comic-Farbtest

Um die Farbstimmung für den Comic auszuprobieren, habe ich vor einigen Tagen zu Sepiatusche (ja, kein Schwarz) und Aquarellkasten gegriffen. Gefühlt ging das ganze Bild schneller als die Outlines am Tablet.

Adam_klein

Geinkt

Es hat echt eine Weile gedauert, die Outlines auf dem Tablet nachzuziehen. Folgende Schwierigkeiten hatte ich:

  • Stift rutscht ziemlich auf dem Tablet – ich verkrampfe mich total, um eine gerade Linie zu ziehen. Wurde gegen Ende besser.
  • Bei der Bleistift-Vorzeichnung habe ich mich an die Konturen herangetastet – jetzt muss die Linie aber genau an der richtigen Stelle sitzen.
  • Die Strichstärke variiert zu stark. Figuren im Hintergrund sollen ja einen dünneren Strich haben, aber in den letzten Bildern sind die Striche dünner als in den ersten.
  • Der Textsatz hat in Painter nicht wirklich funktioniert, weil man die Textebene nicht verschieben/drehen kann. Also alles speichern, in Gimp den Text schreiben und dann wieder in Painter die Sprechblasen zeichnen.
  • Für die Panels habe ich in keinem Programm eine Lösung gefunden, aber mit der Hand zeichnen finde ich auf Dauer nicht schön. Lineal auf dem Tablet irritiert mich total. Weitersuchen…
  • Profi-Comiczeichner erstellen sich aus ihrer Handschrift eine eigene Type – jetzt weiß ich warum. Die vorhandenen Schriften sehen nicht wirklich passend aus. In den Sprechblasen ist tatsächlich good old ComicSans – was für ein Klischee!  Aber ich fand es noch am passendsten.

Hier das Ergebnis:Granatapfelsaft_ink_text

Granatapfelsaft

Seit sicher über einem Jahr schleppe ich die Idee zu einem Comic mit mir herum. In einem Comic-Kurs des Atelierprojektes ist nun endlich  eine Version entstanden, die über grobe Strichskizzen hinausgeht. In den letzten zwei Nachmittagen habe ich die Hauptfigur (Erzählperspektive) und die endgültige Panelaufteilung festgelegt. Einen dezidierten Stil hat der Comic noch nicht, aber Hauptsache, er ist lesbar.

Hier die Fotografie der Bleistiftzeichnung – das Inken werde ich mal am PC probieren.

Granatapfelsaft_klein

Comic „Knall mit Folgen“

Comics habe ich schon immer geliebt und es gibt im Internet einige echt gute Webcomics. Eigentlich ist es schon lange mein Traum, selbst Comics zeichnen zu können, aber es ist eben ziemlich viel Üben und Arbeit. Und die Qualität meiner Lieblingscomics ist echt entmutigend (etwa Girl Genius oder Tod und Mädchen auf cartoontomb.de).

Der erste Comic, den ich versucht habe, ist ein Übungscomic zu einem typischen Schulthema.

Knall_mit_Folgen