Weitere Ölvasen und ähnliches

Noch fühlen nicht alle Bilder der Serie fertig an (war ein ganzer Block, zehn Blatt leinwand-strukturiertes Papier). Aber hier die nächsten, die fertig sind. Auch die sind nur mit Ultramarin, Krapplack, Kadmiumgelb und Weiß.
Man sieht noch meine Versuche, die Farbe von mager nach fett aufzubauen, etwas das mir immer noch fremd ist nach Jahrzehnten Acrylmalerei. Dafür lässt sich das Öl gut verwischen, was eigentlich genau zu meinem Malstil passt. Auf Leinwand ging es mir allerdings mit Öl nicht so, da wirkt es zäh und widerspenstig.
Bei diesen Kleinen hat es sich echt meditativ angefühlt, Farbschicht um Farbschicht draufzuschrubben und zu tupfen.

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Crazy Unicorn und der Wonderbär

Eigentlich ist Wonderbär Teil eines Duos: Crazy Unicorn ist der Gegenpart. Gestern habe ich versucht, ihn grafisch einzufangen, aber leider ist das bei Einhörnern immer schwierig. Wahrscheinlich muss man dafür echt noch Jungfrau sein. Wer männlich oder als Frau über das Alter hinaus ist, hat eben Arbeit vor sich.

Problematisch fand ich den Ausdruck: Es ist sehr von sich eingenommen, quasi eine Diva, soll aber gut als männliches Tier zu erkennen sein. Außerdem ist es launisch und grantlig. Und das Gesicht soll natürlich alle möglichen Gefühle wiedergeben können, die eine Comicfigur so erleben kann. Hier erste Skizzen:

Unicorn

Kleine Ölvasen

Ich experimentiere immer noch auf Skillshare mit diversen Kunsttechniken. Dieses Mal war es Ölfarbe, die seit 20 Jahren in meinem Kunstkram rumfährt. Also ran an die Tuben!

Bildvorlage waren einige Skizzen von Gefäßen, die ich vor Jahren in Ölkreide und Edding gemacht habe. Keine Stilleben, sondern eher Charakterstudien. Erstaunlich finde ich, wie variabel sich die Farben mischen lassen, es waren nur Kadmiumgelb hell, Krapplack, Ultramarin dunkel und Deckweiß.

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Meet Wonderbär!

Bei einem Telefonat mit meinem Bruder hat vor zwei Tagen Wonderbär das Licht der Welt erblickt. Eigentlich ist er ja schon seit Jahr und Tag unterwegs und verteilt den Frühling, wo er kann.

Wonderbär_klein

Aquarell im Schatten

Gestern im Park auf einer schattigen Bank: Meine Versuche, die Grüntöne und Schatten in den Bäumen wiederzugeben und dabei den Aquarellcharakter nicht zu verlieren – nur einigermaßen erfolgreich.
Ich hätte gleich Lücken in den Baumstämmen lassen sollen, um da die Blattwolken reinzumalen. Vllt probiere ich es nochmal aus dem Kopf. Da ist es auch nicht so heiß wie im Park 😉

Historisches Schulgebäude Schwabing

Zu Fuß gehen ist gut für die Kunst. Ich war zu früh, weil ich die Zeit für den Weg falsch eingeschätzt hatte, und hatte etwa acht Minuten, um dieses Schulgebäude zu zeichnen. Nach dem Termin habe ich es fertiggezeichnet.

Das Federmäppchen lag zuhause und so musste ich mit dem Aquarellkasten auskommen. Es war ungewohnt, nicht erst irgendwie vorzuzeichnen. Meist skizziere ich ein Objekt und koloriere es danach nur noch. Ohne Vorzeichnung hat es sich aber deutlich „aquarelliger“ angefühlt. Demnächst hoffentlich mehr davon!

P.S. Der Aquarellkasten hat kein Schwarz. Das lässt sich zum Glück einigermaßen aus Dunkelgrün und Dunkelrot mischen.Schulgebäude_klein

Alte Skizzen kolorieren

Als ich die Farbskizzen zum Sorolla gemalt habe, hatte ich dauernd überschüssige Farbe am Pinsel, weil dieses Aquarellpapier so klein war, dass kaum etwas drauf gepasst hat.
Um das nicht immer auswaschen zu müssen, habe ich irgendwann ein altes Skizzenbuch genommen und diese Landschaftszeichnungen von vor zig Jahren gefunden. Ich vermute, es war Griechenland oder Malta.
Alte Sachen weiter zu bearbeiten macht immer wieder Spaß.

StarWars-Ausstellung

Neulich war ich in der StarWars-Identities in der Olympiahalle. Den pädagogischen Ansatz mit Erstellen eines eigenen Charakters fand ich etwas anstrengend und oberflächlich, vor allem für psychologisch und pädagogisch Bewanderte.
Die Original-Exponate waren aber super zum Zeichnen, trotz der recht schummrigen Beleuchtung. Leider ist mir auch diesmal nach einer Weile echt kalt geworden (4,5 Stunden insgesamt) – also zieht Euch warm an, wenn Ihr da länger bleiben wollt.
Am besten fand ich die Konzeptzeichnungen zu Figuren und Hintergründen.

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