Petuelpark bei Sonnenuntergang

Ab und zu ringe ich mir einen Künstlertreff à la Julia Cameron: Der Künstlerweg ab. Mit den Morgenseiten bin ich wesentlich konsequenter. Dabei sind Künstlertreffs eigentlich immer süß und bringen tatsächlich neue Einsichten:

  • Schreibblock mitnehmen um Ideen aufzuschreiben
  • Sonnenuntergänge sind ein interessantes Motiv wegen der Farben und der Hell-Dunkel-Verteilung.
  • Beleuchtete Bäume sind nachts hell.
  • Ölmalen?
  • Wäre es gut, Bilder in der Technik „trockener Pinsel in Öl auf Aquarellpapier“ nachträglich mit Aquarellfarbe zu übermalen? (siehe Engel auf Grab)
  • Nach einem Künstlertreff fühle ich mich ruhig und entspannt. -> Yoga-Ersatz?

Hier die Ausbeute in der Reihenfolge ihres Entstehens. Technik: Aquarell und schwarzer Inkpen, die ersten beiden nachträglich mit Fineliner überarbeitet. Das letzte Bild (Naß-in-Naß-Technik) ist deshalb so knallig, weil ich da vor Dunkelheit die Farben kaum noch sehen konnte.

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Aquarelle im Zoo

Gestern war ein super Zoo-Tag: Sonne, aber nicht zu heiß, ab 15 Uhr alle Wandertage-Schulklassen weg und die Tiere erholt nach einem Tag ohne Besucher infolge einer extrem seltenen außerplanmäßigen Schließung (Stromausfall).

Da ich zur Zeit öfters mit Aquarell experimentiere, habe ich mein kleines Aquarell-Skizzenbuch und den Reisefarbkasten mitgenommen. Die Nashörner sind vor Ort aquarelliert, die Kea und der Tiger haben ihre Farben erst heute am Frühstückstisch erhalten. Sie haben die Nacht in Schwarz-Weiß aber gut überstanden.

Nass-in-nass finde ich nach wie vor ungewohnt nach Jahren der Acrylmalerei, aber es lässt sich schön eine Struktur durch die ineinanderlaufenden Farben erzeugen.

 

ArtJournaling

Vor zwei Wochen habe ich ArtJournaling entdeckt – ein Trend, der schon eine Weile unbemerkt an mir vorbeigezogen ist. Im Prinzip ist es eine Mischung aus Tagebuch und Skizzenbuch, wobei es Communities gibt, die sich monatsweise verschiedenen Themen widmen und ihre Arbeiten austauschen. Viele arbeiten mit Collage, Bildtransfer und kleinem Zeug, das sie reinkleben. Meine Begeisterung hat mich gleich mal 100€ an Kunstkram und Werkzeug kaufen lassen.

Bisher male ich aber meist nur. „Musik“ ist das Thema der letzte „Season“ der Community, der ich zu Inspirationszwecken mal beigetreten bin (Getmessyartjournal.com)

Ihr seht schon, ich bin nicht sehr ordentlich 😉 Die Musik-Stücke erkennt Ihr am Text.

 

5 Tage Coffee-Sketch-Challenge

Die Architektin und Urban Sketcherin Liz Steel zeichnet oft ihren täglichen Kaffee und hat – davon inspiriert – auf Instagram zu einer fünf-Tage-Challenge eingeladen, bei der man ein Thema an fünf aufeinander folgenden Tagen zeichnet.
@lizsteelart #fivedaysketchchallenge

Ich trinke keinen Kaffee, fand aber die Idee schön und habe mit Cacao in Muckefuck experimentiert.
Erkenntnis: Zylindrische Tassen sind in Aquarell unverhältnismäßig schwerer zu malen als Schalen. Hier die Ergebnisse, die Schalen enthalten echten Cappuccino:

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Malferien im Bayerischen Wald

Eigentlich bin ich schon seit zehn Tagen zurück, aber ich habe es bisher nicht geschafft, meine Skizzen und Aquarelle aus dem Bayerischen Wald zu bearbeiten und hier zu posten. Jetzt aber!

Sie sind in einem A4-Skizzenbuch entstanden, dessen Papier eigentlich nicht für naße Arbeiten vorgesehen ist. Die Farben kommen nicht so gut raus wie auf echtem Aquarellpapier, aber ich habe immer das Gefühl, die Technik eh nicht zu beherrschen… bräuchte mal was Übung…

Zum Vergrößern anklicken 🙂

Aquarell im Schatten

Gestern im Park auf einer schattigen Bank: Meine Versuche, die Grüntöne und Schatten in den Bäumen wiederzugeben und dabei den Aquarellcharakter nicht zu verlieren – nur einigermaßen erfolgreich.
Ich hätte gleich Lücken in den Baumstämmen lassen sollen, um da die Blattwolken reinzumalen. Vllt probiere ich es nochmal aus dem Kopf. Da ist es auch nicht so heiß wie im Park 😉

Historisches Schulgebäude Schwabing

Zu Fuß gehen ist gut für die Kunst. Ich war zu früh, weil ich die Zeit für den Weg falsch eingeschätzt hatte, und hatte etwa acht Minuten, um dieses Schulgebäude zu zeichnen. Nach dem Termin habe ich es fertiggezeichnet.

Das Federmäppchen lag zuhause und so musste ich mit dem Aquarellkasten auskommen. Es war ungewohnt, nicht erst irgendwie vorzuzeichnen. Meist skizziere ich ein Objekt und koloriere es danach nur noch. Ohne Vorzeichnung hat es sich aber deutlich „aquarelliger“ angefühlt. Demnächst hoffentlich mehr davon!

P.S. Der Aquarellkasten hat kein Schwarz. Das lässt sich zum Glück einigermaßen aus Dunkelgrün und Dunkelrot mischen.Schulgebäude_klein

Alte Skizzen kolorieren

Als ich die Farbskizzen zum Sorolla gemalt habe, hatte ich dauernd überschüssige Farbe am Pinsel, weil dieses Aquarellpapier so klein war, dass kaum etwas drauf gepasst hat.
Um das nicht immer auswaschen zu müssen, habe ich irgendwann ein altes Skizzenbuch genommen und diese Landschaftszeichnungen von vor zig Jahren gefunden. Ich vermute, es war Griechenland oder Malta.
Alte Sachen weiter zu bearbeiten macht immer wieder Spaß.

Nachtrag zu Sorolla

Endlich habe ich mal versucht, die Farbnotizen aus der Ausstellung in echte Farbskizzen zu verwandeln. Nach drei Wochen gar nicht mehr so leicht.
Wasserfarben auf Aquarellpapier, 8 x 10,5cm.

Sorolla_Aquarell