Malferien im Bayerischen Wald

Eigentlich bin ich schon seit zehn Tagen zurück, aber ich habe es bisher nicht geschafft, meine Skizzen und Aquarelle aus dem Bayerischen Wald zu bearbeiten und hier zu posten. Jetzt aber!

Sie sind in einem A4-Skizzenbuch entstanden, dessen Papier eigentlich nicht für naße Arbeiten vorgesehen ist. Die Farben kommen nicht so gut raus wie auf echtem Aquarellpapier, aber ich habe immer das Gefühl, die Technik eh nicht zu beherrschen… bräuchte mal was Übung…

Zum Vergrößern anklicken 🙂

Crazy Unicorn und der Wonderbär

Eigentlich ist Wonderbär Teil eines Duos: Crazy Unicorn ist der Gegenpart. Gestern habe ich versucht, ihn grafisch einzufangen, aber leider ist das bei Einhörnern immer schwierig. Wahrscheinlich muss man dafür echt noch Jungfrau sein. Wer männlich oder als Frau über das Alter hinaus ist, hat eben Arbeit vor sich.

Problematisch fand ich den Ausdruck: Es ist sehr von sich eingenommen, quasi eine Diva, soll aber gut als männliches Tier zu erkennen sein. Außerdem ist es launisch und grantlig. Und das Gesicht soll natürlich alle möglichen Gefühle wiedergeben können, die eine Comicfigur so erleben kann. Hier erste Skizzen:

Unicorn

StarWars-Ausstellung

Neulich war ich in der StarWars-Identities in der Olympiahalle. Den pädagogischen Ansatz mit Erstellen eines eigenen Charakters fand ich etwas anstrengend und oberflächlich, vor allem für psychologisch und pädagogisch Bewanderte.
Die Original-Exponate waren aber super zum Zeichnen, trotz der recht schummrigen Beleuchtung. Leider ist mir auch diesmal nach einer Weile echt kalt geworden (4,5 Stunden insgesamt) – also zieht Euch warm an, wenn Ihr da länger bleiben wollt.
Am besten fand ich die Konzeptzeichnungen zu Figuren und Hintergründen.

Starwars1_KleinStarwars2_klein

Sketchbook Magic Panda

Endlich mal was Gutes von Wacom! (Nachdem ich ein Cintiq bestellt hatte – im März – und es bis heute nicht bekommen habe und sie mir auch nicht sagen können, wo es ist, obwohl sie es angeblich Mitte Mai endlich verschickt haben… -> avoid Wacom e-Store!)

Jedenfalls haben sie in ihrem Newsletter drei Monate Skillshare.com-Teilnahme umsonst angeboten und in einem Kurs zu Sketchbook „Make daily art“ ist folgendes entstanden: „Greife mit geschlossenen Augen ein Malwerkzeug aus deiner Sammlung und bringe damit Farbe in dein Skizzenbuch.“ Natürlich hatte ich das Geodreieck und einen langen Radiergummi, zu dem ich dann noch einen 7B-Bleistift als „Farbe“ ausgesucht habe.

11 x 11 cm mit Klebtier.

SM1_Panda

Sorolla Ausstellung

Gestern abend war ich in der Sorolla-Ausstellung in der Hypo-Kunsthalle München, die echt schön war. Museumsseite
Unglaubliche Darstellungen von Wasser!
Allerdings war es ziemlich voll, da der Eintritt montags vergünstigt ist und die Ausstellung nur noch bis 3. Juli läuft. Lohnt sich aber echt, diese Farben kann man nicht reproduzieren. Da muss man das Original sehen.
Ich hatte nur Bleistift zur Verfügung und damit sind Farbskizzen schwierig, vor allem, wenn einem nicht die Namen der unterschiedlichen Farben einfallen oder sie zu gemischt sind. Sieht dann so aus:

Sorolla2_kleinSorolla1_kleinSorolla_Esel_klein

 

 

Around Gasteig

Am Sonntag gab es nachmittags eine Wetterpause zum Zeichnen. Da ich immer noch nicht das Gefühl habe, Architektur perspektivisch richtig darstellen zu können, habe ich mich an einem Hinterhof am Gasteig versucht. Nach einem eher verunglückten Versuch mit dem Säulenplatz fand ich die Brunnen als begrenzte Elemente viel spannender. Wasser ist allerdings das nächste Projekt, das mehr Übung braucht.

TrompeteCharlotte

GasteigtrompCharlotte

Granatapfelsaft

Seit sicher über einem Jahr schleppe ich die Idee zu einem Comic mit mir herum. In einem Comic-Kurs des Atelierprojektes ist nun endlich  eine Version entstanden, die über grobe Strichskizzen hinausgeht. In den letzten zwei Nachmittagen habe ich die Hauptfigur (Erzählperspektive) und die endgültige Panelaufteilung festgelegt. Einen dezidierten Stil hat der Comic noch nicht, aber Hauptsache, er ist lesbar.

Hier die Fotografie der Bleistiftzeichnung – das Inken werde ich mal am PC probieren.

Granatapfelsaft_klein

Bildbearbeitung: Weißabgleich

Habe lange die Fotos meiner Bilder in Gimp „manuell“ nachbearbeitet, etwa das Papier auf Weiß stellen statt dem Blau oder Braun des Handyfotos. Den Kontrast erhöhe ich auch meistens. Das war immer ein Gefrickel verschiedener Schritte und die Ergebnisse jedesmal anders, je nach meinem momentanen“Weiß“-Gefühl. Außerdem habe ich dafür oft das Bild „entfärbt“, um den komischen Papierfarbton zu entfernen. Gut für bloße Schwarz-Weiß-Bilder wie Bleistift, Tusche, aber mit farbigen Bildern geht das nicht.

Jetzt habe ich einen Probemonat Photoshop für Fotografen ausprobiert und da ist der Weißabgleich schon als Funktion bei der Tontrennung enthalten. Ein Youtube-Video hat mir den Button gezeigt, den ich noch vage aus der Uni von Photoshop kannte. Super komfortabel. Ein Klick und das Foto sieht aus wie die originale Zeichnung.

Dann habe ich mir die Gimp-Funktion genauer angesehen – und siehe da – die gleiche Funktion. Nur habe ich erst das Video gebraucht, um das Icon zu erkennen/auszuprobieren. Also bleibe ich doch erst bei Gimp für die einfache Nachbearbeitung. Der Probemonat ist eh in ein paar Tagen vorbei.

Für alle, die wissen wollen, wie es geht:

Im Menü „Farben“ den Punkt „Werte“ auswählen:

weißabgleich1

Dann im Fenster „Farbwerte anpassen“ unten die rechte Pipette auswählen und damit im Bild an die Stelle klicken, die am weißesten sein soll. Gimp hellt das Bild dann dementsprechend auf. Man kann mehrere Stellen ausprobieren, bis einem das Ergebnis gefällt. Wenn man „OK“ klickt, wird das Bild geändert.

weißabgleich2