Harald Lesch erklärt krasse Dinge…

Beim nächtlichen Sehen von „Frag den Lesch“-Videos musste ich einfach zum Skizzenbuch greifen und diese beiden zeichnen/malen: einmal die Venus und ein Extremplanet:
Planet Cancri 55e um Sonne Cancri 55
41 Lichtjahre entfernt
8x Erdgewicht, 2x Erdgröße
Jahr 18 Tage, Atmosphäre mit Blausäure
100-2700°C, Gestein evtl. flüssig (sehr nahe an seiner Sonne)
5000 km hohe Vulkanausbrüche
sehr viel Kohlenstoff: besteht möglicherweise großteils aus Graphit oder Diamant


Selbst anhören? -> Frag den Lesch: Terraforming – Die Venus und der Diamantplanet

Werbeanzeigen

Secret Forest

Und noch ein kleiner Kurs zum „negativen“ Malen, wo man das Bild vom Vordergrund zum Hintergrund in Schichten einteilt und immer die nächsthintere Schicht in einer leicht dunkleren Farbe koloriert. (Ja, ich habe den Fön zum Trocknen zwischendurch benutzt.)

Sie sind tatsächlich echt klein.(8 x 10,5cm)

Bildbearbeitung: Weißabgleich

Habe lange die Fotos meiner Bilder in Gimp „manuell“ nachbearbeitet, etwa das Papier auf Weiß stellen statt dem Blau oder Braun des Handyfotos. Den Kontrast erhöhe ich auch meistens. Das war immer ein Gefrickel verschiedener Schritte und die Ergebnisse jedesmal anders, je nach meinem momentanen“Weiß“-Gefühl. Außerdem habe ich dafür oft das Bild „entfärbt“, um den komischen Papierfarbton zu entfernen. Gut für bloße Schwarz-Weiß-Bilder wie Bleistift, Tusche, aber mit farbigen Bildern geht das nicht.

Jetzt habe ich einen Probemonat Photoshop für Fotografen ausprobiert und da ist der Weißabgleich schon als Funktion bei der Tontrennung enthalten. Ein Youtube-Video hat mir den Button gezeigt, den ich noch vage aus der Uni von Photoshop kannte. Super komfortabel. Ein Klick und das Foto sieht aus wie die originale Zeichnung.

Dann habe ich mir die Gimp-Funktion genauer angesehen – und siehe da – die gleiche Funktion. Nur habe ich erst das Video gebraucht, um das Icon zu erkennen/auszuprobieren. Also bleibe ich doch erst bei Gimp für die einfache Nachbearbeitung. Der Probemonat ist eh in ein paar Tagen vorbei.

Für alle, die wissen wollen, wie es geht:

Im Menü „Farben“ den Punkt „Werte“ auswählen:

weißabgleich1

Dann im Fenster „Farbwerte anpassen“ unten die rechte Pipette auswählen und damit im Bild an die Stelle klicken, die am weißesten sein soll. Gimp hellt das Bild dann dementsprechend auf. Man kann mehrere Stellen ausprobieren, bis einem das Ergebnis gefällt. Wenn man „OK“ klickt, wird das Bild geändert.

weißabgleich2

 

 

 

Studien zu Wasser

Immer wieder finde ich Licht und Wasser faszinierend – wie der Blick manchmal bis auf den Grund geht und die Sonne auf den moosbewachsenen Steinen spielt und dann wieder nur eine diffus silberweiße Himmelsreflexion auf der Oberfläche zu sehen ist. Meinen Versuch, das mit farbiger Kohle und Bleistift wiederzugeben, finde ich allerdings noch recht miserabel…

Isar_Steine

Rückblende: Letztes Jahr in Island

Hrafntinnusker

Da sich mein Island-Urlaub 2014 gerade jährt, gibt es hier ein paar Bilder vom berühmten Laugavegur (dem echten, nicht der EInkaufsstraße in Reykjavík).

Am ersten Abend bot sich ein spektakulärer Blick vom Hrafntinnusker („Rabenspitze“) über den Zeltplatz mit beschaulichen kleinen Burgen aus Lavageröll für die Zelte, die ansonsten wohl sofort vom eisigen Sturm weggeweht worden wären. In dieser Nacht schneite es – Mitte August!

Wegen der Kälte und den unterirdischen sanitären Anlagen musste das abendliche Zähneputzen ausfallen…

Blafjallakvisl Der Weg führte am dritten Tag durch die Blafjallakvisl – ein ziemlich kalter, reißender Fluss, der nur mit vehementem Einsatz von Wanderstöcken zu überqueren war. An der tiefsten Stelle ging mir das Wasser bis zur Mitte des Oberschenkels. Danach Füße trocknen, aufwärmen, Schuhwechsel und weiter ging es. Der rote markierte Stab zeigt die Richtung.