Weitere Ölvasen und ähnliches

Noch fühlen nicht alle Bilder der Serie fertig an (war ein ganzer Block, zehn Blatt leinwand-strukturiertes Papier). Aber hier die nächsten, die fertig sind. Auch die sind nur mit Ultramarin, Krapplack, Kadmiumgelb und Weiß.
Man sieht noch meine Versuche, die Farbe von mager nach fett aufzubauen, etwas das mir immer noch fremd ist nach Jahrzehnten Acrylmalerei. Dafür lässt sich das Öl gut verwischen, was eigentlich genau zu meinem Malstil passt. Auf Leinwand ging es mir allerdings mit Öl nicht so, da wirkt es zäh und widerspenstig.
Bei diesen Kleinen hat es sich echt meditativ angefühlt, Farbschicht um Farbschicht draufzuschrubben und zu tupfen.

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Meet Wonderbär!

Bei einem Telefonat mit meinem Bruder hat vor zwei Tagen Wonderbär das Licht der Welt erblickt. Eigentlich ist er ja schon seit Jahr und Tag unterwegs und verteilt den Frühling, wo er kann.

Wonderbär_klein

Secret Forest

Und noch ein kleiner Kurs zum „negativen“ Malen, wo man das Bild vom Vordergrund zum Hintergrund in Schichten einteilt und immer die nächsthintere Schicht in einer leicht dunkleren Farbe koloriert. (Ja, ich habe den Fön zum Trocknen zwischendurch benutzt.)

Sie sind tatsächlich echt klein.(8 x 10,5cm)

Comic-Farbtest

Um die Farbstimmung für den Comic auszuprobieren, habe ich vor einigen Tagen zu Sepiatusche (ja, kein Schwarz) und Aquarellkasten gegriffen. Gefühlt ging das ganze Bild schneller als die Outlines am Tablet.

Adam_klein

Granatapfelsaft

Seit sicher über einem Jahr schleppe ich die Idee zu einem Comic mit mir herum. In einem Comic-Kurs des Atelierprojektes ist nun endlich  eine Version entstanden, die über grobe Strichskizzen hinausgeht. In den letzten zwei Nachmittagen habe ich die Hauptfigur (Erzählperspektive) und die endgültige Panelaufteilung festgelegt. Einen dezidierten Stil hat der Comic noch nicht, aber Hauptsache, er ist lesbar.

Hier die Fotografie der Bleistiftzeichnung – das Inken werde ich mal am PC probieren.

Granatapfelsaft_klein

Weitere Ölbilder auf Aquarellpapier

Die Bleistiftzeichnung der Propyläen am Königsplatz ist vor Ort entstanden – deutlich an der völlig verzerrten Perspektive zu erkennen 😉 Mit Öl überarbeitet habe ich es dann zwei Tage später.

Das „Drachenschwein im Meer“ ist eine Abwandlung einiger Felsen im Meer, die ich in einem Aquarellbuch über Drachen gefunden habe. Da der Kopf mich am Ende an einen Drachen erinnerte, habe ich ihm Augen, Nasenlöcher und Flügel verpasst… Voilá!

Auch hier wieder mit trockenem Pinsel auf Aquarellpapier, die hellen Stellen mit Radiergummi herausradiert.Drachenschwein_Öl   Propyläen_Öl

Buch: Simultankontraste

Ein Falt- und Klappbuch zum Thema Simultankontrast (eine Farbe leuchtet stärker, wenn sie neben einer nicht-bunten Farbe steht, meist grau). Dieses Buch ist in einem sechs-Stunden-Akkord während meiner Abschlussprüfung „Papier“ in der Uni entstanden. Vier Stunden waren reine Arbeitszeit unter panischer Angst, nicht fertig zu werden – nachdem ich einmal den Entwurf hatte. Zu, Schluss blieb allerdings genug Zeit, noch einen Schuber zu machen, da es sich so kaum ins Regal stellen lässt.

Ist eine schöne Art Bücher zu machen, fördert aber eher diskontinuierliches Lesen 🙂

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Engel auf Grab im Herbstlaub

Hier habe ich eine „neue“ Technik ausprobiert, die in der Sowjetunion entwickelt wurde, um große Propagandaplakate herzustellen. Ab Mitte der 1980er-Jahre haben die Straßen-Portraitmaler in Moskau sie benutzt. Seit einigen Jahren wird sie auch im Westen bekannt.

Eigentlich wurden so seit Jahrhunderten Ölbilder nachbearbeitet, nur eben auf Leinwand. Neu ist bei dieser Technik mit „trockenem“ Pinsel, dass man mit der Ölfarbe auf Aquarellpapier malt. Das Papier sollte mindestens eine Grammatur von 250 g haben, da es das Öl aufsaugen muss. Die Farbe wird zu gleichen Teilen mit Leinöl gemischt und sehr gut in den trockenen Pinsel eingerieben, dass er auf dem Papier keine Streifen oder Striche, sondern nur Schattierungen hinterlässt, die an verwischtes Graphit oder Kohle erinnern. Man arbeitet sich stufenweise von hell zu dunkel und kann die Farbe mit einem Radiergummi wieder vom Papier nehmen, um helle Stellen oder scharfe Kanten zu erzeugen.

Kennengelernt habe ich diese Technik über das Buch „Der trockene Pinsel“ von Nadja Sasch. In Youtube gibt es Videos dazu.

Grabengel

Schiffe, die nicht sinken

Baum_alt

Kunst-Hilfsprojekt für Flüchtlinge:

Die beiden Künstler Nanni Wagner und Jörg Möller sammeln Papierschiffchen aus Zeichnungen oder anderen Kunstwerken, die am 7./8. November als Armada von rettenden Schiffen durch ihr Atelier schwimmern. Jedes Schiff wird für 15 Euro verkauft, der Erlös wird an die Hilfsorganisationen Aktion Deutschland Hilft und Sea-Watch-Projekt gespandet. Das Plakat zur Aktion: https://joergmoeller.files.wordpress.com/2015/09/plakat.pdf

Hier mein Beitrag:

Papierschiffe  Baum_Schiff