ArtJournaling

Vor zwei Wochen habe ich ArtJournaling entdeckt – ein Trend, der schon eine Weile unbemerkt an mir vorbeigezogen ist. Im Prinzip ist es eine Mischung aus Tagebuch und Skizzenbuch, wobei es Communities gibt, die sich monatsweise verschiedenen Themen widmen und ihre Arbeiten austauschen. Viele arbeiten mit Collage, Bildtransfer und kleinem Zeug, das sie reinkleben. Meine Begeisterung hat mich gleich mal 100€ an Kunstkram und Werkzeug kaufen lassen.

Bisher male ich aber meist nur. „Musik“ ist das Thema der letzte „Season“ der Community, der ich zu Inspirationszwecken mal beigetreten bin (Getmessyartjournal.com)

Ihr seht schon, ich bin nicht sehr ordentlich 😉 Die Musik-Stücke erkennt Ihr am Text.

 

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Neue Doodles

Neulich hab ich abends beim Hörbuch-Hören diese Doodles in meinem alten Skizzenbuch gemacht, als ich eigentlich dringend ins Bett hätte gehen sollen, aber mein Kunstpensum noch nicht erfüllt war. Da dachte ich, ich mache was weniger anspruchsvolles, aber sie sind doch ganz gut geworden. Welches findet ihr am besten?

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Crazy Unicorn und der Wonderbär

Eigentlich ist Wonderbär Teil eines Duos: Crazy Unicorn ist der Gegenpart. Gestern habe ich versucht, ihn grafisch einzufangen, aber leider ist das bei Einhörnern immer schwierig. Wahrscheinlich muss man dafür echt noch Jungfrau sein. Wer männlich oder als Frau über das Alter hinaus ist, hat eben Arbeit vor sich.

Problematisch fand ich den Ausdruck: Es ist sehr von sich eingenommen, quasi eine Diva, soll aber gut als männliches Tier zu erkennen sein. Außerdem ist es launisch und grantlig. Und das Gesicht soll natürlich alle möglichen Gefühle wiedergeben können, die eine Comicfigur so erleben kann. Hier erste Skizzen:

Unicorn

Meet Wonderbär!

Bei einem Telefonat mit meinem Bruder hat vor zwei Tagen Wonderbär das Licht der Welt erblickt. Eigentlich ist er ja schon seit Jahr und Tag unterwegs und verteilt den Frühling, wo er kann.

Wonderbär_klein

Bildbearbeitung: Weißabgleich

Habe lange die Fotos meiner Bilder in Gimp „manuell“ nachbearbeitet, etwa das Papier auf Weiß stellen statt dem Blau oder Braun des Handyfotos. Den Kontrast erhöhe ich auch meistens. Das war immer ein Gefrickel verschiedener Schritte und die Ergebnisse jedesmal anders, je nach meinem momentanen“Weiß“-Gefühl. Außerdem habe ich dafür oft das Bild „entfärbt“, um den komischen Papierfarbton zu entfernen. Gut für bloße Schwarz-Weiß-Bilder wie Bleistift, Tusche, aber mit farbigen Bildern geht das nicht.

Jetzt habe ich einen Probemonat Photoshop für Fotografen ausprobiert und da ist der Weißabgleich schon als Funktion bei der Tontrennung enthalten. Ein Youtube-Video hat mir den Button gezeigt, den ich noch vage aus der Uni von Photoshop kannte. Super komfortabel. Ein Klick und das Foto sieht aus wie die originale Zeichnung.

Dann habe ich mir die Gimp-Funktion genauer angesehen – und siehe da – die gleiche Funktion. Nur habe ich erst das Video gebraucht, um das Icon zu erkennen/auszuprobieren. Also bleibe ich doch erst bei Gimp für die einfache Nachbearbeitung. Der Probemonat ist eh in ein paar Tagen vorbei.

Für alle, die wissen wollen, wie es geht:

Im Menü „Farben“ den Punkt „Werte“ auswählen:

weißabgleich1

Dann im Fenster „Farbwerte anpassen“ unten die rechte Pipette auswählen und damit im Bild an die Stelle klicken, die am weißesten sein soll. Gimp hellt das Bild dann dementsprechend auf. Man kann mehrere Stellen ausprobieren, bis einem das Ergebnis gefällt. Wenn man „OK“ klickt, wird das Bild geändert.

weißabgleich2

 

 

 

Mal wieder Aktzeichnen

Am Wochenende habe ich in einem VHS-Aktzeichenkurs alte Bekannte aus meiner Studienzeit getroffen – zwei Frauen und ein Mann, die auch bei uns in der Uni Modell gestanden haben. So klein ist die Welt.

Schiffe, die nicht sinken

Baum_alt

Kunst-Hilfsprojekt für Flüchtlinge:

Die beiden Künstler Nanni Wagner und Jörg Möller sammeln Papierschiffchen aus Zeichnungen oder anderen Kunstwerken, die am 7./8. November als Armada von rettenden Schiffen durch ihr Atelier schwimmern. Jedes Schiff wird für 15 Euro verkauft, der Erlös wird an die Hilfsorganisationen Aktion Deutschland Hilft und Sea-Watch-Projekt gespandet. Das Plakat zur Aktion: https://joergmoeller.files.wordpress.com/2015/09/plakat.pdf

Hier mein Beitrag:

Papierschiffe  Baum_Schiff

von Video abzeichnen

Lieber sind mir zwar echte Tiere, aber manche bekommt man nur schwer vor den Stift – zumindest in manchen Posen. Deshalb sind neulich einige Zeichnungen nach einem angehaltenen Video über Alaska entstanden. Der laufende Film zeigt schön die Bewegung des Tieres, um die Persönlichkeit zu erfassen, und im Still kann man sich den Schattierungen und Proportionen widmen.

Alaska_skizzen1 Alaska_skizzen2